wU13 holt Bronzemedaille bei Hessenmeisterschaft

HESSENMEISTERSCHAFT WU13

Mit sensationellen Spielen und einer tollen Leistungssteigerung der Junior Falcons an diesem Wochenende endete die Saison der wU13 mit der Bronzemedaillie beim Final Four. Am Samstag im Spiel gegen Grünberg schon zeigten die Mädels, die von Helmut Wolf kurzfristig gecoacht wurden, weil Trainerin Liz Rhein grippekrank das Bett hüten musste, eine starke und kämpferische Leistung. Allerdings leisteten sich die Mädels 4 schwache Minuten im zweiten Viertel in denen Grünberg einen kleinen Vorsprung herausspielen konnte, den die Falcons nicht mehr einholen konnten. 

Am Sonntag dann ging es im ersten Spiel gegen Eintracht Frankfurt, die mit dem körperlich stärksten Team (groß und kräftig) als großer Favorit auf den Titel galten. Vor allem verlor man in der Runde beide Spiele, davon das Rückspiel deutlich. Doch die Falcons zeigten die Krallen und machten von Beginn an Druck und Tempo, mit dem die Eintracht Spielerinnen einfach nicht zurecht kamen. Frech zogen die Falcons mit Tempo zum Korb und erwischten die Gegnerinnen immer IMG 3706wieder auf dem falschen Fuß. Dazu kam eine saubere und aufmerksame Verteidigung, sensationelle Rebounds gegen die größeren Spielerinnen und so gewannen die Falcons für alle (außer der Trainerin) völlig überraschend gegen die Eintracht. Somit hatte in diesem Endturnier bis zu diesem Zeitpunkt jedes Team einmal gewonnen und es war nicht klar, wer Meister werden würde. Allerdings hatten die Falcons von den vier Teams die schlechtesten Karten, mussten sie doch gleich 60 min nach dem Eintracht Spiel gegen Marburg auflaufen. Was sie hier dann in den ersten beiden Vierteln aufs Parkett zauberten war Basketball vom Feinsten. Die völlig überraschten Marburgerinnen sahen sich einer aggressiven und laufintensiven Pressverteidigung der Falcons gegenüber und lagen schnell mit 2: 16 hinten. Die HTG Trainerin versuchte ihre Mädels daran zu erinnern, dass sie doch bitte etwas langsamer machen sollten, da man ja noch drei weitere Viertel zu spielen hatte aber die Mädels gaben einfach weiter Gas und zeigten bis zu Pause als einzige Mannschaft an diesem WE eine Ganzfeldverteidigung. Und es kam wie es kommen musste, die Kräfte schwanden und die Konzentration ließ nach, die Körbe wollten nicht mehr so fallen wie zu Beginn und Marburg konnte sich Korb um Korb weiter absetzen. Am Ende waren die Beine bei den Falcons schwer und sie konnten auch die großen Spielerinnen Marburg nicht mehr kontrollieren, aber sie konnten erhobenen Hauptes und stolz ob ihrer gezeigten Leistung vom Feld gehen. Um noch Chancen auf den dritten Platz zu haben mussten nun im letzten Spiel der Meisterschaft die Grünberberinnen gegen Frankfurt gewinnen. Sollte das der Fall sein, dann wäre Marburg Meister, Grünberg zweiter und die Falcons dritter. Sollte Frankfurt gewinnen wären sie Meister und die Falcons vierter. So eng war es diesmal im Final Four.....Und Grünberg, angefeuert von allen HTG Spielerinnen kämpfte sich ebenfalls gegen die Eintracht durch und gewann in einem nicht sehr schönen aber spannenden Spiel in der Overtime knapp aber verdient. Somit hatten die Falcons den dritten Platz und freuten sich riesig über den tollen Abschluss einer nicht so ganz einfachen und durchwachsenen Saison.

"Ich bin so stolz auf die Mädels", flüsterte die Trainerin nach den Spielen. " Was sie an diesem Wochenende gezeigt haben hat alle unsere Erwartungen übertroffen. Sie haben einfach den Schalter umgelegt und so gut wie noch nie gespielt. Dass wir am Ende gegen Marburg keine Kraft mehr hatten war verständlich, aber die Mädchen haben einfach Leidenschaft und Energie aufs Feld gebracht und am Ende die Bronzemedaille verdient."

Es spielten und kämpften: 

Paula Dippel, Lilli Ahrens, Zara Büchel, Rika Akiyama, Felicitas Fischbach, Selinay Akkalay, Leni Thomas, Jerrine Steinhoff, Kimberly Frahm. Die grippekranke Laura Czarnecki drückte vom Bett aus die Daumen. 

Ein großes Dankeschön an Helmut für seinen Einsatz am Samstag und an Fabian Fischbach, der die stimmlose Trainerin am Sonntag bestens unterstützte. Und natürlich auch an die mitgereisten Eltern, die ihre Mädels fantastisch anfeuerten und betreuten